22Apr

Die Atmung – Spiegelbild der Seele

Autor: admin

Platz für alle..... - ©Katharina Wieland Müller / pixelio.de

Psychologen haben herausgefunden: So wie du atmest, lebst du. Viele Menschen atmen jedoch viel zu schnell, oberflächlich und hektisch. Erlerne die Kunst, tief in den Bauch zu atmen!

Von Geburt an atmen wir. Ganz von selbst und fast unbewusst. Ohne Atmen gibt es kein Leben. Und jeder Atemzug erfüllt lebenswichtige Funktionen. Denn unser Körper wird so mit frischer Energie bis in die kleinsten Zellen versorgt, Dies geschieht, indem der Sauerstoff von der Lunge ins Blut transportiert wird. Dabei wird der unnötige Ballast, das Kohlendioxyd, wieder ausgeatmet. Wie viel wir Sauerstoff über die Lungen aufnehmen können, ist abhängig von unserer körperlichen Konstitution. Trainierte Menschen können rund acht Prozent des Sauerstoffs verwerten, wogegen untrainierte es nur auf drei Prozent bringen. Das bedeutet auf gut Deutsch, dass letztere für das gleiche Sauerstoffvolumen öfters Schnaufen müssen. Neben der Sportlichkeit ist auch eine richtige Atemtechnik von Bedeutung. Aber was heißt das?

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Stretching (2) - ©twinlili / pixelio

Gesundes Atmen wieder erlernen

Was verstehen Experten unter einem idealen Atemrhythmus: So tief wie möglich in den Bauch hineinatmen, um anschließend die Luft aus den Lungen wieder komplett auszuatmen. Dies kannst du gut bei Babys beobachten. Kleine Kinder atmen im Allgemeinen sehr gleichmäßig und tief. Dabei hebt und senkt sich der Bauch, während die Schultern mit dem Nacken ganz locker bleiben. Im Grunde kommen wir Menschen mit einer gesunden Atemtechnik auf die Welt und vergessen sie allmählich wieder. Die Ursachen können unterschiedlich sein: vieles Sitzen, zu wenig Sport, zu enge Kleidung, verkrampfte Rückenmuskulatur, Anspannung durch Stress und Ängste. Daraus resultiert oftmals eine flache Atmung über den Brustkorb, die uns die Luft buchstäblich abschnürt. Gestresste Menschen atmen kurz und hektisch. Dadurch werden sie nur unzureichend mit Sauerstoff versorgt und die Leistungsbereitschaft nimmt rapide ab. Wer jedoch auch zu einem langsamen bzw. überlangen Atmen neigt, atmet falsch. Denn hier fehlt es an Lebendigkeit und Dynamik. Nicht wenige dieser Menschen leiden dann an Antriebslosigkeit oder gar Depressionen.

Die Welt des Atmens

Wir atmen wie wir leben

Experten meinen, dass sich eine Atmung in der Regel immer an die entsprechende Lebenssituation anpasst. Wollen wir uns entspannen, so atmen wir langsam, gleichmäßig und tief. Mit Ludwig Beck Gutscheinen fällt das entspannen leichter und ist billiger. Bei höherer Belastung pumpen wir die Luft mit großem Volumen in die Lungen. Die Hektik unseres Alltags spiegelt wieder, wie sehr wir schon den von der Evolution vorgegebenen Reflex der Atmung verlernt haben. Veränderungen deuten oft auf körperliche oder auch psychische Beschwerden, die zum Beispiel wieder durch gezielte Atemübungen kuriert werden können.

Bewusstes Atmen

  • Du kontrollierst deine Atemübungen, indem du deine Hände auf deinen Bauch legst./li>
  • Atme konzentriert aus und leere gründlich deine Lungenflügel.
  • Jetzt gleichmäßig – ohne Unterbrechung - Luft in die Lunge einströmen lassen.
  • Dein Bauch wölbt sich nun nach oben und die Lunge füllt sich mit Luft.
  • Lege eine kurze Pause ein, bis du wieder einatmest.


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