20Jan

Düfte, die uns tief berühren

Autor: admin

© Comugnero Silvana - Fotolia.com

Wer kennt nicht den herzhaftherben belebenden Duft von Zedernzweigen, den Geruch frisch geschlagener Tannenbäume, die aromatischen Gewürze, die dem Glühwein erst seine Seele einhauchen? Solche Wohlgerüche erinnern viele an Weihnachten.

Gerade in der Vorweihnachtszeit duftet es überall. In den Ladengeschäften und an den Plätzen der Weihnachtsmärkte entströmen komplexe Duftwolken der verschiedensten Zusammensetzungen. Von Räucherwerk, Glühwein, Punsch über gebrannte Mandeln bis hin zu wohlriechenden Seifen und sonstigen Duftölen. Die Geruchsinne laufen auf Hochtouren. Wenn du zum Beispiel einen Raum mit geschlossenen Augen betreten würdest, und dich nur auf die Gerüche und Düfte des Raumes konzentrieren würdest, dann strömt dir spontan eine Flut von Bildern aus der Vergangenheit, gute und schlechte Erinnerungen an Ereignisse oder Personen in dein Gedächtnis.

Sensor unserer Gefühle

Das Riechorgan gilt als das einzige Sinnesorgan unseres Körpers, das seine Impulse direkt an das Gehirn weiterleitet, ohne dass weitere Nervenzellen noch im Spiel sind. Dadurch wirken sich diese Informationen direkt auf die Gefühle, das vegetative Nervensystem, die Hormone und das Immunsystem aus. Auf diese Weise können Düfte sogar ganz alte Erinnerungen spontan und intensiv wieder aufleben lassen. Untersuchungen haben daher ergeben, dass Düfte wesentlich lebhaftere Erinnerungen ins Gedächtnis rufen als wenn sie nur visueller Art wären. So kann der Duft eines Parfüms einer vergangenen Liebe die Erinnerung an diesen Menschen viel stärker erleben lassen als nur der Anblick eines Fotos oder einer Parfümflasche. Wissenschaftliche Gehirnmessungen ergaben, dass solche hervorgerufenen Erinnerungen das Hirnareal „Amygdala“, das als emotionales Gedächtnis dient, extrem stark aktiviert. So können vergessene Düfte sogar längst vergessene Erinnerungen zurückbringen.

Düfte für das Wohlbefinden

Deshalb kamen schon in den alten Kulturen Düfte als Stimulanz für das Wohlbefinden, die Gesundheit und Schönheit zum Einsatz. Kein Wunder, dass im Feng Shui ätherische Duftöle eine große Rolle in der Raumharmonisierung spielen. Bitte beachte: Betreibe deine Duftlampe mit Unterbrechungen, da die Nase sich schnell an den Duft gewöhnt und ihn bald nicht mehr wahrnimmt. Sogar bei höheren Dosierungen. Häufig reichen schon wenige Tropfen. In der Regel nimmt man 2 bis 10 Tropfen für eine Wasserschale. Stärker flüchtige Essenzen wie zum Beispiel Zitrusöle können in höheren Dosen verwendet werden. Andere wiederum sind sehr konzentriert und sollten daher nur sparsam angewendet werden. Bei sehr stark konzentrierten ätherischen Ölen wie Rose, Jasmin, Patchouli oder Vetiver genügen häufig 1 bis 2 Tropfen. Wähle deine eigenen Lieblingsdüfte und Duftobjekte für eine duftende Raumharmonie! Denn mit einer Duftlampe setzst du Akzente für deine individuelle Wohlfühlatmosphäre.

Hier kannst du schon mal „Proberiechen“:


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